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Letzte Kommentare
Musik!
Geschrieben von risa   
Mittwoch, 21. April 2010

Falsettgesang trifft auf orchestralen Pop. Irgendwie anstrengend anspruchsvoll.

 
Don't be evil
Geschrieben von admin   
Dienstag, 20. April 2010

 

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Irgendwie bemüht sich Google doch, seinem Motto treu zu bleiben. Google veröffentlicht ein Government Request Tool, das Regierungsanfragen an Google dokumentiert, nach Ländern geordnet.

"Like other technology and communications companies, we regularly receive requests from government agencies around the world to remove content from our services, or provide information about users of our services and products. The map shows the number of requests that we received between July 1, 2009 and December 31, 2009."

Immerhin beruft man sich auf die Menschenrechte: 

Article 19 of the Universal Declaration on Human Rights states that "everyone has the right to freedom of opinion and expression; this right includes freedom to hold opinions without interference and to seek, receive and impart information and ideas through any media and regardless of frontiers." Written in 1948, the principle applies aptly to today's Internet -- one of the most important means of free expression in the world. Yet government censorship of the web is growing rapidly: from the outright blocking and filtering of sites, to court orders limiting access to information and legislation forcing companies to self-censor content.

 Dass dieses Vorgehen nicht nur für China begrüßenswert ist, zeigt übrigens das hier: die Pläne der Contentindustrie für besseren Schutz gegen Raubkopierer. Aber hallo.

 
Keine Partei, sondern eine Bewegung
Geschrieben von admin   
Dienstag, 20. April 2010


Zuerst verfolgt die linkslinke "Am Schauplatz"-Verschwörung die heitere Gesinnungsgenossenschaft der treuherzigen sozialen Nationalisten, und jetzt werden schon die Aussagen der eigenen Fußtruppen gegen den von überall schwer beneideten Erfolg der Anständigen und Aufrechten verwendet.

Dabei sollte man die FPÖ-Jugendarbeit bewundern, von der sich die arrivierten Parteien so einiges abschauen können. Eine Partei, die ihrem Nachwuchs, zu dem die leicht informativ herausgeforderte Frau Catrin K. wohl trotz Dementis gehört (link ), fernab jeder lächerlichen Indoktrination durch ödes Politgewäsch in solch frischer Natürlichkeit und Urwüchsigkeit die Freude am politischen Zusammensein erhalten kann, hat eine große Zukunft voll fröhlicher, anständiger, vom politischen Sumpf unverdorbener Unterstützer vor sich, die ihren geraden Bauchgefühlen mehr trauen als den langweiligen Dauerschwaflern von den voll unsexy Altparteien.

Die FPÖ ist ja bekanntlich seit längerem keine Partei, sondern eine Bewegung. Es dürfte sich dabei um eine jener Bewegungen handeln, die knapp unterhalb des Nabels nach schwerem Essen seltsame Geräusche hervorrufen.

 
Die Irren haben den Mut
Geschrieben von chepedaja   
Freitag, 16. April 2010

  MutDer zweite große politische Schock seines Lebens ist - neben dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs - die Machtübernahme durch den Nationalsozialismus.

1933 ist Musil in Berlin und sieht mit eigenen Augen den Rausch der Massen, die irrationale Erregung, die ihn an seine eigene hysterische "Krankheit" bei Kriegsbeginn denken lässt: "Ich sehe eine ungeheure Begeisterung, und erinnere mich an den Juli 1914", schreibt er erschrocken über die Ähnlichkeit gewisser Aspekte von zwei Schlüsselereignissen der europäischen Geschichte. Der Deutsche Irrsinn von 1933 schleicht sich sehr bald in die weitere Konzeption seines Romans ein: "Die Irren haben den Mut", notiert er in einem Entwurf für eine Variante des Kapitels über die psychisch kranke Clarisse und das Irrenhaus des wahnsinnigen Mörders Moosbrugger.

Quelle: Robert Musils feine Antennen für die Politik. / Franz Haas. - In: Literatur und Kritik. - ISSN 0024-466x. - 437 / 438(2009 Sep). - p. 44-51.

Bildquelle: EnlargeYourPen

 
Improv maximal
Geschrieben von admin   
Donnerstag, 15. April 2010

Ein Improvisierer, eine Einstellung, eine Location, ein Stück Requisite: Über 70 Mal hat das Improv Monologue Project bereits unter Beweis gestellt, dass mit wenig ganz schön viel geht.

Witzig, überraschend, frische Gesichter: Improv-Theater kann was.

 
Strange Sounds: DVAR
Geschrieben von admin   
Montag, 12. April 2010

 

Hier mal was ganz, ganz Schräges: Das russische Duo DVAR macht seltsamen Sound. In etwa klingt das so, als würden die durchgeknallten Cousins der Muppets Musik machen. Auf Youtube gibts mehr zu hören, ebenso auf dieser freundlichen chinesischen Seite. Hier die MySpace-Präsenz.

 
Bild zum Sonntag
Geschrieben von admin   
Samstag, 10. April 2010

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Nachricht aus Malta:

"Two billboards in Marsa advertising the Pope's visit to Malta got the unlikely addition of two stencilled images of what looks like a panda. It is not clear why the "artist" in question juxtaposed the bears with the Pope. The organising committee was alerted yesterday morning and it plans to erase the images."

So schreibt treuherzig die Times of Malta .

 Und hier , warum das Ganze lustig ist. We're from the Internets, baby.

Kleiner Nachtrag . Subtil, subtil.

 

 
Short Horror: The Cat with Hands
Geschrieben von admin   
Freitag, 9. April 2010

 

Horror eignet sich perfekt für das Kurzfilmformat. "The Cat with Hands" von Robert Morgan ist ein wunderbares Beispiel dafür. More to come!

 
Videospielgewalt
Geschrieben von admin   
Donnerstag, 8. April 2010

 
Urban Exploration: Zuckerfabrik Enns
Geschrieben von admin   
Mittwoch, 7. April 2010

 

 

Digitaler Nachschlag zu meinem (analogen) Geburtstagsgeschenk 2010: Schönster Verfall am Gelände einer Zuckerfabrik in Enns, OÖ, aufgenommen am 7. März 2010. Fotos von esig . Alle Bilder nach dem Klick .

Weiter …
 
Was wirklich geschah
Geschrieben von admin   
Dienstag, 6. April 2010

vatikan.gif

Weils grad so gut passt. Und weil animierte Gifs sowieso immer super sind.

 

Kraut und Rüben ole: Hier ein sehr interessantes Interview zum Thema neuer Klassenkampf, und hier, naja, neuer Klassenkampf .Sagt auch der Misik .

 


 

 

 

 
Beware of the motherfuckin Easter Nigga
Geschrieben von admin   
Freitag, 2. April 2010

 

Shit is whack, yo. 

 
Virtual Choir
Geschrieben von admin   
Montag, 29. März 2010

 

Solisten aus 12 verschiedenen Ländern singen gemeinsam, unter der Leitung von Eric Whiteacre (ja, der Mann sieht cheesy aus beim Dirigieren) 'Lux Aurumque'. Ein Internetprojekt mit Symbolcharakter. Schöne Sache. Schönen Montag.

 
tamtam gaming: Specter Spelunker Shrinks
Geschrieben von admin   
Donnerstag, 25. März 2010

 

ssshrinks.jpg

 

Specter Spelunker Shrinks ist ein ziemlich gelungenes Experiment mit nur einem einzigen Spielelement, und darin VVVVVV vergleichbar: Per Tastendruck lässt sich die eigene Figur stufenlos kleiner und größer machen. Das klingt anfänglich nach nicht viel, ist aber Ausgangspunkt für ziemlich witzige Rätsel, die mit Sprunggeschick, Timing und ein bisschen Nachdenken zu lösen sind.

Grafisch lässt Piet Mondrian grüßen - hier kann man sich seinen eigenen zusammenbasteln. Aktion Arbeitszeitvernichtung geht in die nächste Runde.

 
Reality Cracking: Nestlé vs Greenpeace
Geschrieben von admin   
Donnerstag, 25. März 2010

 

Schockeffekte haben was Gutes. Dass es Nestlé nicht behagt, öffentlich kritisiert zu werden, wurde wenig elegant klar, als der Schweizer Lebensmittelriese das ursprüngliche Video der Greenpeace-Kampagne von YouTube löschen ließ - wegen Urheberrechtsproblemen und Copyrightverletzung. Soso.

Inzwischen ist das Ding wieder überall online, Greenpeace freut sich über die Gratis-PR und die PR-Branche jammert, dass das alles unfair sei. 

"Ich fange an mir Sorgen darüber zu machen, ob die ehemals Ohn-Mächtigen anfangen, Macht zu missbrauchen",

schluchzt etwa Mirko Lange von der deutschen PR-Agentur Talkabout. Die bösen Multiplikatoren der Weböffentlichkeit in zahllosen Blogs würden bewusst gemein sein. Denkt denn niemand an den armen Konzern? Da arbeiten ja auch nur Menschen!

"Mein Eindruck ist jedoch, dass es Greenpeace nicht wirklich und nicht ausschließlich um die Sache geht. Greenpeace geht es um maximale Aufmerksamkeit, und auch vorsätzlich erzeugten Schaden. Für Greenpeace gilt nicht nur "ohne Rücksicht auf Verluste", für Greenpeace ist der Schaden gewollt. Da ist es ganz egal, ganz auch menschliche Schicksale mit Nestlé verbunden sind."

Und weiter: 

"Nestlé hat sicherlich auch jahrelang von der Zerstörung der Regenwälder profitiert und sich schuldig gemacht. Aber nach meiner Meinung kann Unrecht nicht Unrecht legitimieren. Und was Greenpeace tut, ist Unrecht. Es ist rechthaberisch, verletzend, schädigend, polemisch und manipulativ."

Sowas. Der Zweck heiligt die Mittel - aber aus Sicht der Werbung wohl nur dann, wenn der Zweck ist, Aufmerksamkeit auf ein Kosumprodukt zu lenken. Wahrscheinlich sollten wir als mündige Konsumenten uns halt einfach selbstständig informieren, leise, emsig, im stillen Kämmerlein. Dass Palmöl in die Schokolade kommt, muss man als von den Medien zur Mündigkeit erzogener Konsument schon wissen. Steht ja auch ganz winzig im Kleinstgedruckten auf dem Riegel oben, direkt hinter der zerknitterten Falzlinie oder so. Und dass das halt billig aus gerodetem Urwald in Indonesien kommt - Mann, muss man da echt so einen Aufstand machen? Die unsichtbare Hand wird's regeln!

Sorry: Greenpeace glaub ich irgendwie mehr als Nestlé. Ein bisschen Unrecht nehm ich da schon in Kauf. Woher das bloß kommt.

Schöner Kommentar dazu hier.

 
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